Farben und Muster

Wenn man sich für eine Terrariumart entschieden hat, sich ausreichend informiert hat und sich dafür entschieden hat, sich zur Königspython Haltung entschlossen hat, stellt sich die Frage: „Wie soll meine Schlange aussehen?“. Kaum eine Schlangenart hat soviele verschiedene Farb- und Mustervarianten wie der Königspython. Man könnte eine komplette Homepage täglich aktualisieren und bräuchte etwa ein halbes Jahr, um alle Varianten abzudecken. Daher sollen an dieser Stelle lediglich die Farbmorphen und Musterungen vorgestellt werden, die mir persönlich am besten gefallen. Da ich selbst keine Zucht habe, wurden mir die Bilder von MS-Reptilien zur Verfügung gestellt. Wenn man sich an die Beschaffung einer Schlange macht, sollte man meiner Ansicht nach darauf achten, dass es sich um eine deutsche Nachtzucht handelt und keine Farmzucht oder gar ein Wildfang.

 

Der „normale“ Königspython:

So wie dnormaler koenigspythonie Schlange in der Natur vorkommt. Mein persönlicher Favorit. Eine schöne Musterung im Dschungeltarn-Look. Es gibt eigentlich keine Variante, die besser aussieht. Aber wie gesagt, handelt es sich dabei um meine persönliche Meinung und Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Genetisch betrachtet ist bei dieser Art nichts nennenswertes vorhanden. Wer die Schlange mit einer anderen normalen Schlange verpaart erhält mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder eine „normale“ Königspython. Es sei noch erwähnt, dass es sich bei der „normalen“ Farbvariante um die günstigste Königspython handelt, die mit etwa 100 Euro beinahe zu leicht erschwinglich ist. Aber das sollte bei der Anschaffung eigentlich keine Rolle spielen.

Banana:

Banana wird dieses Farbvariante genannt, was sich mir nicht wirklich erschließt. Aufjedenfall ist es eine sehr schöne Färbung. Ein weißer Bauch und weiße Seiten sind charakteristisch für diese Färbung. Für die Züchtung ist eine solche Schlange sicherlich interessanter als eine „normale“ Königspython, aber preislich ist sie auch mal schnell 5mal so teuer. Aber qualität hat nunmal seinen Preis und bis man einen Banana gezüchtet hat, kann es mehrere Jahre dauern, was den hohen Preis durchaus rechtfertigt. Mit hohem Preis meine ich 400 – 600 Euro.

 

Black Back:

Blackback KoenigspythonBei dieser Variante ist der Rücken durchgängig mit einem schwarzen Streifen durchzogen und die Flecken auf der Rückenseite fehlen komplett. Auch eine sehr schöne Musterung, die wieder für Züchter interessant sein sollte. Preislich bewegt man sich mit dieser Variante bei etwa 200 Euro auf der angenehmen Seite und hat dennoch ein stattliches Exemplar, dass auch bei der Zucht für so manche Überraschung sorgen kann.

 

 

Jungle:

Koenigspython JungleWie ich diese Musterung beschreiben soll und woher sie den Namen „Jungle“ hat kann ich wirklich nicht sagen. Ich kann mich irren, aber wenn ich richtig informiert bin, zeichnet sich diese Farbvariante auch dadurch aus, dass sie einen weißen Bauch hat. Wie alle „besonderen“ Farbvarianten auch, ist diese Art gut zum Züchten geeignet. Preislich bekommt man diese Königspythons zwischen 100 und 300 Euro.

 

 

Phantom Bee:

Phantom Bee Koenigspython

Diese Farbvariante ist einfach gigantisch. Sie stellt die Mischung einer Phantom und einer Spider dar und ergibt eine Combo, bei der ich nicht müde werde, sie mir anzuschauen. Da sie ein relativ seltenes Exemplar ist, liegt sie auch mit einem Preis jenseits der 2.000 Euro in einer Kategorie von Schlange, die für mich wohl unerreichbar bleiben wird.

 

 

 

Pastel Phantom: 

Pastel Phantom Koenigspython Eine enorm seltene, aber wunderschöne Färbung und Musterung hat das Phantom. Möchte man eine so exzentrische Färbung sein eigen nennen muss man allerdings überaus tief in den Geldbeutel greifen. Mit weit über 3.000 Euro dürfte diese Anschaffung stets mit Urlaub oder Auto konkurieren.

 

 

 

 

Spider:

Koenigspython SpiderDer Vollständigkeit halber sei hier der andere Elternteil des Phantom Bee gezeigt. Käme für mich selbst nicht wirklich in Frage aber ist durchaus ein schönes Tier. Preislich bewegt man sich bei dieser Variante bei etwa 200 Euro. Jedoch haben Spider meist einen genetischen Defekt, der zu sogenanntem „Wobbling“ führt. Ein unkontrolliertes bewegen und verdrehen des Tieres.

 

 

 

 

Es gäbe noch unzählige weitere Farbvarianten und Musterungen vorzustellen, doch sollen diese Beispiele für den ersten Überblick reichen. Wer eine umfassende Liste der möglichen Arten haben möchte, dem kann ich wärmstens MS-Reptilien ans Herz legen. Auf ihrer Homepage kann man sich so ziemlich jede Variante ansehen und im Shop selbst sogar live begutachten.

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