Königspython Terrarium

Es gibt drei Arten des Königspython Terrariums, die sich durchgesetzt haben, bzw. gerade dabei sind sich durchzusetzen. Das wäre das Glasterrarium, das Holzterrarium und das Kunststoffterrarium. Die Haltung in einem Rack wäre auch möglich, da ich jeoch davon ausgehe, dass sich hier keine Züchter tummeln, sondern nur Personen, die sich eine Schlange halten wollen und diese ab und auch mal zu sehen, lasse ich diese Haltungsart mal aussen vor. Generell sollte bei der Terrarienwahl die Größe beachtet werden. Es gilt die von der Regierung herausgegebene Mindestanforderung: Gesamtlänge der Schlange mal 1,0×0,5×0,75. Das bedeutet eine etwa 120cm lange Schlange hat als Terrariummindestanforderung 120 cm länge x 60 cm tiefe x 90 cm höhe. Bei mehr als einem Tier pro Terrarium erhöhen sich diese Angaben um 20%.

Nehmen wir einmal an, dass sich ein Jungtier von etwa 70 cm länge angeschafft wird. Das würde bedeuten, dass das Terrarium mindestens 70 cm lang, 35 cm tief und 52,5 cm hoch sein sollte. Das Terrarium wächst also mit dem Königspython mit. Da der Königspython eine sehr scheue Schlange ist, sollte man ihn nicht direkt in das Endterrarium setzen. Das könnte die Schlange mit Futterverweigerung bestrafen. Was schlecht für die Schlange und Nervtötend für den Halter wäre. Eine für mich akzeptable Alternative zu einem ständigen Terrarienwechsel (kostet schließlich auch Geld), ist es, in das Endterrarium eine kleine Kunststoffbox (blickdicht) zu stellen (wie bei der Rackhaltung) und dieses separat einzurichten. So hat die Schlange wenn sie sich denn mutig genug fühlt das ganze Terrarium zu erkunden aber gleichzeitig auch den Schutz eines in sich geschlossenen, kleinen „Terrariums“.

Das Glasterrarium

Von den drei Terrarienarten empfinde ich das Glasterrarium selbst als die schlechteste Wahl. Es isoliert die Wärme schlecht und bietet dem scheuen Python Regius wenig direkten Blickschutz. Zudem ist es recht schwer und geht recht einfach kaputt. Auch ist das Anbringen zusätzlicher Geräte bei Glasterrarien meistes etwas schwierig. Zwar bieten die Terrarien an der Decke meistens eine Aluminiumvorrichtung, die man individuell bearbeiten kann, ich finde aber, dass dies die künstlerische Freiheit beim Einrichten doch etwas zu sehr einschränkt. Alles Gründe, die meiner Ansicht nach definitiv gegen ein Glasterrarium sprechen. Sollte euch diese Terrarienart jedoch am Meisten zusagen, so tut eurer Schlange den gefallen und deckt mindestens zwei der vier Wände mit Korkplatten ab. Das hat nicht nur den Vorteil, dass sich eure Schlange etwas wohler fühlt, sondern sorgt auch für eine bessere Wärmedämmung.

Das Holzterrarium

Meiner Ansicht nach die beste Art, der Königspython Haltung. Gute Wärmeisolierung, viel Blickschutz und optimale Bearbeitungsmöglichkeiten. Wenn man sich das Terrarium selbst zusammen bauen will, sollte man darauf achten, dass das Holz nicht mit irgendwelchen für das Tier giftigen Lacken behandelt wurde. Bei fertig Bausätzen sollte dies in aller Regel kein Problem darstellen.

Holzterrarium für Schlangen

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Das Kunststoffterrarium

In den letzten Jahren etwas häufiger aufgekommen ist das Kunststoffterrarium. Es ist besonders leicht und laut verschiedener Meinungen besonders robust. Ich selbst halte nicht viel davon, weil sie einfach hässlich sind. Es tut mir leid, aber diese Plastikterrarien bieten optisch in etwa soviel wie ein verrotteter Apfel. Würde sich ja auch keiner ins Zimmer stellen. Ansonsten sind sie in etwa mit einem Holzterrarium zu vergleichen.

Beachte auch bitte die richtige Terrariumeinrichtung, damit sich der Königspython auch wohl fühlt. Du kannst dazu in der Terrariumeinrichtung Serie nachlesen, oder dir auch das kostenlose eBook zur Terrarieneinrichtung herunterladen. Denn ein gutes Terrarium alleine reicht nicht aus, um deinen Zögling glücklich zu machen.

 

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